Thursday, March 01, 2007

Natalies Stöckchen

Sie hat es sich ausgedacht und ich bin auf die Antworten der anderen Mamas gespannt.

1. Wie sieht Dein "Modell" aus für die ersten Jahre Deines Kindes? Ganz zuhause bleiben, Teilzeit arbeiten...?
Nach Levins Geburt habe ich sofort wieder gearbeitet (selbständig/freiberuflich) und wechselte mich bei der Betreuung mit dem Papa ab, der zu der Zeit als Freiberufler seine Zeit gut einteilen konnte. Ca. nach einem halben Jahr habe ich dann aufgehört, weil es einfach nicht mehr zu managen war. Und so habe ich die letzten Jahre nur sporadisch gearbeitet (selbständig). Aber nun sind wir ja im letzten Jahr wieder nach Berlin gezogen, um die Familie da zu haben und so wird meine Mutter nun die Kinderbetreuung zunächst erstmal einmal pro Woche übernehmen, damit ich mal einen ganzen ungestörten Arbeitstag habe (illusorisch, aber ich bin trotzdem guter Dinge). Geplant ist, das auszuweiten. Mal schauen, wie es läuft.

2. Warum hast Du Dich so entschieden?
Eigentlich habe ich gar nicht so wirklich bewusst entschieden, sondern diese ganze Kindergeschichte auf mich zukommen lassen (war ja auch nicht geplant). Und als ich merkte, dass das nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt hatte (Job und Gör), gab ich dem Gör den Vorzug.
Ich sehe keines meiner Kinder vor einem Alter von 2 Jahren in eine andauernde Fremdbetreuung gehen. Aber ich bin finanziell auch einfach nicht dazu gezwungen, dies zu tun. Und kann relativ gut nebenbei arbeiten mit einer Oma im Hintergrund.
Levin gaben wir mit knapp 3 Jahren in den Kiga und für ihn war es perfekt so. Wie sich Lilith entwickelt - keine Ahnung.

3. Bist Du mit diesem Modell zufrieden..was könnte besser laufen?
Ja, ich bin grundsätzlich zufrieden, hätte allerdings gerne mehr Zeit für meine Arbeit.

3. Hätte der Vater des Kindes auch gerne "Elternzeit" genommen?
Tja, hätte er das gerne? Theoretisch wahrscheinlich schon - aber nur, wenn ich auch Zuhause wäre ;-).
Jörg den ganzen Tag mit den Kindern? Nee, das sehe ich gar nicht. Dafür fehlen ihm eindeutig die Nerven.

4. Und was würdest Du zu Eva Herman sagen?
"Tja, Eva, Du hast doch auch wirklich gute Gedanken zum Muttersein/Elternsein publiziert und unter die Massen gebracht. Warum machst Du das mit diesem Eva-Prinzip-Quatsch zunichte, indem Du einfach unglaubwürdig und lächerlich wirst? Tut mir leid, dass Du mitten in Deinen Wechseljahren steckst und an Deinem bisher gelebten Leben zweifelst - aber mach das mit Deinem Therapeuten oder Priester aus." Und zu den Nacheiferinnen: "Get a life!"

2 comments:

Scott McLean said...

Hi, I'm just dropping by to say have a great weekend! It's cold here and so I'm just staying inside blogging. Take care.

Zirkus am Wochenende said...

...auf den Therapeuten bin ich noch garnicht gekommen! ;-)