Saturday, October 13, 2007

Kinder als Spitzel

Als Reaktion auf auf Flatrate-Partys und immer mehr Kinder und Jugendliche mit ernsthaften Alkohol-Problemen, sollen nun ja nach Frau von der Leyens Wunsch Kinder als Spitzel eingesetzt werden, um Verkäufer, die Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos an Jugendliche und Kinder verkaufen, zu überführen. Der Kinderschutzbund und verschiedene Politiker sind strikt dagegen.
Wie findet Ihr das? (siehe rechts: Umfrage)

Mehr zum Thema gibts u.a. hier und hier.

4 comments:

Elmi said...

hm, irgendwie fehlt da noch ein "neutrales" NEIN. Das mit dem Anstiften zur Straftat sehe ich zweigespalten.

Suse said...

Naja, haste Rescht. Habich geändert. Alle, die schon abstimmtem, bidde noch mal ;-)

Elmi said...

hihi, ist ja interessant das nun alles Nein zum "neutralen Nein gewechselt haben ;)

simetra said...

ich fände es gut und verstehe die aufregung nicht - schliesslich soll doch eine amtsperson dabei sein und das ganze überwachen. es wird ja gerade so getan, als bestehe eine gefahr für leib und leben der kinder.

und mal ehrlich: wer hat denn schon mal erlebt, dass offensichtlich minderjährige beim kauf von alkohol oder zigaretten im supermarkt nach dem ausweis gefragt wurden? also ich nicht! nichts leichter als das...

jedes jahr wird im kölner karneval die aktion "keine kurzen für kurze", also kein schnaps für kinder, ausgerufen. wenn man sich dann aber anschaut, wie viele teenies dann tatsächlich mit schnaps rumlaufen und mit alkoholvergiftung im krankenhaus landen, finde ich es schon eine gute sache, wenn der handel diesbezüglich mal sensibilisiert wird. es kann da nicht immer nur um die "ausnahmsweise fehlende zeit" der kassiererin oder den schlichten profit gehen.

und bei dem empörten aufschrei von wegen "anstiften zum begehen einer straftat" - wenn man mal vom jugendschutzgesetz ausgeht, dürfen jugendliche einiges nicht, was aber von vielen eltern stillschweigend erlaubt wird, vor allem beim thema abends weggehen. streng genommen wird dort von vielen jugendlichen auch eine "straftat" begangen, was aber keinen stört...