Tuesday, April 29, 2008

Talk to Dove!

Das Frauenbild in der Werbung haben sie auf jeden Fall revolutioniert - die Marketingleute, die die aktuellen Dove-Kampagnen entwickelt haben. Dass es dabei natürlich um Verkaufszahlen geht und keine echten Frauenversteher-Ambitionen bestehen - ist wohl jedem klar.
Trotzdem haben sie Gutes damit bewirkt (abgesehen davon, dass sie ihre Verkaufszahlen erfolgreich steigerten).

Ein nettes, liebes Unternehmen ist "Dove" trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil - es gibt gute Gründe, Dove-Produkte zu boykottieren:



Oder wenigstens über Greenpeace eine Mail an Dove zu schreiben... Kommt, die 2 Minuten Zeit hat jeder.

Mehr Infos!

9 comments:

kaanu said...

Es dauert weniger als 2 Minuten - ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber ich glaub, es waren keine 60 Sekunden. ;-)

Danke, dass Du auf so etwas hinweist.

Alex said...

Interessanter Aspekt der drastischen Abholzungspolitik Indonesiens, war mir total unbekannt.
Danke

chrizzonik said...

Hm, weißt Du, warum sie sich für die Kampagne nur Dove rausgeguckt haben? Palmöl ist doch auch in jeder Menge anderer Produkte und Marken drin.
Aber gut, trotzdem unterstützenswert. Erledigt.

Suse said...

Stimmt, nicht nur Unilever verwendet Palmöl. Diese Kampagne ist allerdings eine direkte Antwort auf einen polulären Unilever/Dove-Werbespot.

Aber richtig: Es geht nicht nur um Unilever (und es ist ja auch nur eine von vielen Greenpeace-Kampagnen) - ein Grund mehr beim nächsten Mal auf die Verpackung beim Kosmetik-Kauf zu schauen. Und Produkte mit Palmöl zu meiden.
Ich fand es eigentlich immer recht einfach, faire Kosmetika zu kaufen - und eben einfach zum Bodyshop zu gehen. Die sind ja auch nicht wirklich teurer als andere Kosmetika. Da konnte man sich sicher sein, dass die produkte nachhalting hergestellt wurden, die Arbeiter fair bezahlt wurden und auf Tierversuche verzichtet wurde.
Mittlerweile gehört Bodyshop aber L'Oréal. Und denen traue ich ja nun auch kein Stück über den Weg...

Heike said...

Bleibt der Einkauf von Produkten wie Weleda oder Dr. Hauschka, wenn es denn der Geldbeutel zu läßt. Weitere Alternativen sind Läden wie Alnatura ..gruß Heike

püppilottchen said...

...wohl wahr!! firmen die soviel geld "übrig" haben für werbespots & und fette kampagnen (egal ob ansprechend oder nicht) sind mir sowieso suspekt! soviel umsatz kann nur auf kosten anderer gehen...

mir ist es lieber sie werben nicht soviel, produzieren dafür fair und umweltfreundlich...

gut das du hier ´drauf hingewiesen hast, kann man nicht oft genug tun!

lg, nicola

Anne said...

Danke für den Link. Ich hab es schon vor ein paar Tagen woanders gelesen und mal wieder geschluckt, da ich einige von den Produkten habe. Leider sind die meisten Alternativen genauso oder schlimmer (ich sage nur procter&gamble, deren Produkte ja viele Mamis so beschwören...). Wenn man einmal anfängt, sich zu interessieren, muss man schon Zeit investieren, aber das ist es mir wert ;-). Auch wenn ich im Büro belächelt werde, dass ich nur fairen Kaffee trinken will, und die meisten Leute meine Argumente mit einer Handbewegung wegwischen, man könnte ja als Verbraucher eh nix dagegen tun, blabla.

Schlapunzel said...

Interessant, hab ich bisher noch nichts gehört von. Auf jeden Fall unterstützenswert!

Die Schaubude said...

Ja das ist echt ungerecht....es gibt doch einen Ort oder eine Stadt die wird komplett mit Palmöl geheizt und deren Bewohner wird vorgegaukelt es sei etwas ganz tolles und vor allem umweltfreundlich, aber von der Gewinnung des Öls und den armen Tieren denen ihr zu Hause genommen wird spricht keiner...Ich finde Greenpeace klasse und entsprechende Kampagnen eben auch...
Ich habe auch zu Beginn meines Blogs auf die Merinoschafkampagne aufmerksam gemacht, weil das mindestens genauso schrecklich ist....ich glaube man kann in jedem Produkt etwas finden, was nicht so ganz supi doll ist, auch in Bio zeugs denn irgendwie muss alles gewonnen und produziert werden. Irgendjemand leidet immer darunter.....
aber schau mal hier http://www.peta.de/schafe