Monday, September 22, 2008

Weltkindertagsfest

"Mir sind es hier wirklich zu viele Leute!" - sagte Levin und traf's auf den Punkt.
Das Weltkindertagsfest auf dem Potsdamer Platz war einfach zu voll, um wirklich schön zu sein. Bzw. voll sind ja auch andere Feste - aber dieses hier war einfach wirklich sehr ungünstig aufgebaut, Stände und Aktionsflächen waren wirr neben- und ineinander gebaut, so dass es nicht nur zuweilen unmöglich war, mit einem Kinderwagen durchzukommen (was nun wirklich gerade bei einem Kinderfest, auf dem ja nicht nur laufende Kinder sind, sondern auch kleine Geschwisterkinder in Kinderwagen und Buggys, wirklich bedacht werden sollte) - es machte auch einfach keinen Spaß, in dem Chaos was zu finden, bei dem man mitmachen wollte...

Für uns waren auf jeden Fall die Stände im Sony-Center der vielen freien Schulen in Berlin sehr interessant - denn das Thema ist bei uns gerade brandheiss.
Ansonsten hätten wir uns das Fest eher sparen können. Aber sehen wir es positiv - ein paar nette Anregungen konnten wir uns doch mitnehmen:
- demnächst müssen wir zum Pippi Langstrumpf-Theaterstück ins FEZ
- und zum Halloween muss man wirklich auch unbedingt ins FEZ
- außerdem muss man unbedingt endlich mal die Biosphäre Potsdam besuchen.
- und zur Bio Ranch Zempow könnte man wirklich auch mal fahren.

Unsere Kids auf dem Fest:






Stadtkinder: Im Stroh rumhüpfen zwischen Wolkenkratzern :-)




Und Leni - wart Ihr in der Komischen Oper? Wenn ja, wie war's?

8 comments:

Anonymous said...

Hallo Suse,

ich finde, deine Kleine ähnelt ihrem Bruder äußerlich. Das ist mir vorher noch nie aufgefallen!

Die Biosphäre in Potsdam ist empfehlenswert. Unser Kleiner war damals noch zu klein (2 Jahre).

Man löst während des Rundganges eine Aufgabe und das ist bestimmt das richtige für Levin.

Bei 2 Erwachsenen ist der Eintritt schon recht hoch.

Denke, man macht das nur einmal in einigen Jahren.

Wir werde jedoch nochmals hingehen, damit unser Sohn das Ganze auch mal erfassen kann.

Er hat bestimmt keine Erinnerungen mehr. Und die Lösung des Rundganges kenne ich auch nicht mehr. Sonst hätte ich sie dir an der Stelle ganz bestimmt verraten ;-) Hö, hö


LG Heike

Julia said...

niedliches bild!

Marina said...

Soo schöne fröhliche Bilder!
Schöne Grüße von Marina

Mama-im-Rehland said...

aber wirklich... auf dem einen foto... wahnsinn, wie ähnlich sich die beiden sehen. kommt sicher immer auch auf den gesichtsausdruck an...

ganz liebe grüße
steffi

Mama-im-Rehland said...

und levin lässt sich die haare wachsen? :o)

kinderkinder said...

Die zwischen Wolkenkratzern auf Strohballen tobenden Kinder sind ein sehr schönes Bild!

Leni said...

Das mit dem Kinderfest habe ich mir fast gedacht, dass dort einfach zu viel los sein wird. Ähnliche Feste gab es ja schon am Brandenburger Tor, denen ich bisher auch fern blieb.

Das Kinderfest wäre eine Alternative gewesen, wenn es meinem Sohn in der Komischen Oper nicht gefallen hätte. Gegenteiliges war der Fall. Wir sind erst gegen 13:00 Uhr dort gewesen. Leider. Denn Platzkarten gab es an der Kasse noch. Es wurden eingige zurückgegeben (da kostenlos) und immer noch waren in der Vorstellung (Von Rittern und Räubern) Plätze frei. Somit haben wir die ersten Aufführungen verpasst. Ich hatte am Abend noch im Callcenter angerufen. Dort gab man mir die Info, dass alle Karten innerhalb von 3 Tagen weg waren. Naja.

Die Aufführrungen für Kinder sind dort erst ab 4. Mein Sohn ist 3,5 und trotzdem fand er es sehr spannend und aufregend. Zu meiner Verwunderung war er sehr ruhig, während der Aufführung. Die Plätze neben uns leerten sich, da die Kinder sehr unruhig wurden. Das Stück wurde von einer Frau moderiert, die auch Fragen an die Kinder stellte. Sie sollten die Aussage der Ausschnitte (von Robin Hood) erkennen. Ich und vor uns sitzende Mütter waren erstaunt, dass mein Sohn so ein gutes Gehör dafür hatte. Das alles, trotz seiner Müdigkeit, da er eigentlich noch Mittagsschlaf macht.

Ein weiterer Grund dort hinzugehen war, dass er großer Fan von "Lauras Stern" ist. Lauras Mutter ist Cellistin und ein Opernhaus war im Film zu sehn. Wir kamen in den Zuschauerraum und mein Sohn fing sofort an zu erzählen, wo überall Laura gelaufen ist. Durch die Sitzreihen, hinter der Bühne ...

Es gab eine lange Bastelstraße. Man konnte dort mittelalterliche Hüte und Ritterhelme basteln. Ich habe sehr lange überlegt, ob das etwas für meinen Kleinen ist, bis es zu spät war. Ich habe mich jedoch informiert, wo die Vorlagen zu bekommen sind. Hier:
http://tinyurl.com/4qc9r3
http://tinyurl.com/4ubjpo
Es gab eine riesige Auswahl an Möglichkeiten um sie zu verzieren. Federn, Krepppapier, Glitzerkleber, Glitzerpulver und Pailletten uvm.
Das ist sicher auch ein Zeitverbringding, Frau Antonmann ;o)
Nach den Vorstellungen auf der Hauptbühne wurde der Vorhan geöffnet und dahinter kam eine märchen- und zauberhafte winterwelt zum Vorschein. Es stand ein riesiger Weihnachtsbaum in der Mitte (natürlich kein echter). Er konnte mit einer Mechanik gekippt und wieder aufgerichtet werden. Von der Decke viel Konfettischnee und Glitzerpapierschnipsel wurden aus einer Kanone geschossen. Es gab Dreiräder und ein großes Auto zum Fahren. Eine ferngesteuerte Bank, zwei Körbe in denen man nach oben gezogen wurde. Viel Requisite (Schneemann, Eisbär, Kaffeekanne ...) hing von der Decke. Die Barbapapas waren auch vertreten ;o)

Es war ein sehr schöner Tag mit einem Kind, das nicht mehr aus dem Staunen herauskam. Ich kenne ihn selten so, eher lebhaft und wild.

Ich werde für die nächste Oper im Oktober, für Kinder ab 4, Karten besorgen. Wir freuen uns schon sehr darauf :)

Lieben Gruß.
Leni

Robert Sander said...

Wenn man die große Stadt Richtung Nordwesten verläßt, lohnt sich auch ein Besuch im Tierpark Kunsterspring bei Neuruppin.

In der angeschlossenen Waldschänke haben wir schon gut gegessen.

Das einzige Manko ist der Höhenunterschied zum Rotwildgehege, der Berg ist mit Kinderwagen kaum zu bewältigen.